Trug die Dinge voran,
als die Straße sich zweigte
und die Sonne auch,
und zwei Sonnen über den Dingen schienen,
ich nicht mehr eins war,
Niemand ist sich selbst Beweis genug,
hier verliert Bedeutung und Gewissheit ihre Kraft,
wird leicht,
die Dinge scheinen und tragen uns voran
Hier stelle ich meine "Gedankenfotografien" ins Netz, auf daß ich beim späteren betrachten
vielleicht schlau aus ihnen werde.
Bei ausgeschalteter Kommentarbox bin ich momentan gar nicht mehr zu erreichen
Verfasst am 05.02.2010 16:09:54 Uhr Für Roswitha und ihren Werner Endlich verstehe ich euch!
Verfasst am 31.01.2010 20:49:00 Uhr Der Kühlschrank ist noch offen
Da wo meine Seele sein sollte, liegt ein Haufen Gyros,
die Pommes die schwimmt oben drauf,
sie sagt mir was ich hoffen soll.
Komm lass uns gehen, Der Kühlschrank ist noch offen,
ich könnte ja verstehen,
doch ich bin lieber betroffen.
wo mein Herz sein sollte, übergibt sich ein Matrose,
er hat grade sein Schiff verpasst,
und macht sich in die Hose.
Der Kühlschrank ist noch offen, lassen wir ihn nicht warten,
er bestellt uns eine neue Welt,
ein Grillabend im Garten.
Da wo ich sein sollte, da kreisen längst die Geier,
ihre Mägen knurren schon lange Zeit,
doch ich lebe noch,
aus Eitelkeit.
Verfasst am 29.01.2010 18:19:54 Uhr Wirklich schöner?
1
Verschätzt, und weg war der kleine Vogel.
Und flog am Himmel vorbei, in eure Welt hinein, und aus mir heraus
Schade, dacht ich, und ging den Weg entlang, und begegnete dem Hund,
der mit dem hellen Schwanz, und den dunklen Pfoten, und dem lässigen Gang.
Ich freute mich, und dachte mir, dass die Dinge sich wiederholen, und wiederholen,
und auch wenn ich mich wiederhole, alles seltsam und einzigartig bleibt,
so wie der Hund, der Vogel, und ich.
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2
Der Raum war dunkel, aus den Ecken leuchteten gedimmte Lichter,
vorbei an verwaisten Gesichtern, die auf eine Rückkehr warteten.
Doch nicht von mir, nicht von mir, nicht heute, hätte ich denken sollen.
Ich stand in der Ecke, und beobachtete mich, und die Luft begann zu trocknen.
Dann strich ein Lächeln mein Gesicht, aber ich fand es nicht, und es war noch ein Augenpaar da, das ich fragen, oder tanzen, oder fragend tanzen sah,
der Rest war Rauch.
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3
Auf dem Fahrad, am Weizenfeld vorbei, mit rotem Pullover,
blutleere Schönheit,
das ist doch alles nur von dir erfunden,
und darum unbedingt wahr und unauslöschbar? Und ich frage mich was ich wohl vor dieser Idee war?
Wirklich schöner?
Verfasst am 28.01.2010 14:44:33 Uhr Gefangen im Moment (der Stille)
Dieser Hund da geht die Straße entlang, auf der rechten Seite, sein Schwanz ist hell, seine Pfoten sind dunkel, er hat einen lässigen Gang, am Wegesrand wächst Löwenzahn, und Pusteblumen wackeln im sanften Sommerwind, ich glaube ich bin noch ein Kind.
Worauf ist sie gespannt, auf die Krümmung, oder den Sprung, wenn sie sich erstreckt, über alle Sinne hinweg.
Wenn sie sich bewegt, und weiter geht als es mein Körper kann, und mein Geist versteht.
Ich gehe weiter, weil die Welt sich dreht, und weil man nunmal niemals bleiben kann wo man grade steht.
Das ist das Gesetz.
Und die Entwicklung, und die Entfaltung, führen mich zurück, zu meinem ersten Tag,
an dem ich mit dir im Frühlingsgras lag,
und wir uns darauf besannen, ganz allein und doch beisammen,
die Zeit zu zweit zu verwandeln,
und ohne Gegenwehr,
am Lebensmeer,
zu stranden.
PS: Ich mag es wenn Dinge sich reimen, das macht mich zufrieden. Ich glaube ich entfalte mich rückwärts. Ich glaube ich bin bald soweit nichts mehr zu wissen, und nichts mehr verstehen zu wollen, dann sollte ich bereit sein von neuem erfüllt zu werden.
Oder so ähnlich, klingt jedenfalls plausibel.
Verfasst am 22.01.2010 20:25:04 Uhr Nein, nein, nein.
Nein, nein, nein,
meine Verweigerung ist ein tief ausgeatmetes jaaaaaaaaaa!
sie ist die Bestätigung aller Ängste, und ihre Auflösung in einer, meiner Geste, der Zaubergeste, die den Weg erhellt…
Nur ganz kurz! Denn sonst ist der Spuk vorbei, und der nächste Schritt erfolgt in Dunkelheit.
In warmer umarmender Dunkelheit, die alle Schande vom Tag nimmt, und verwandelt, immer wieder eintaucht, bis alles sauber ist, und dunkel, und schön bestrahlt, von zittrigen Lichtern, und verscheinender Lebensfreude, die sich auf alles legt, und unbehelligt bleibt, von den fetten Tagedieben.
Nein, nein, nein.
Ist mein tief ausgeatmetes jaaaaaaaaa!
Liebe verweigerte Welt, liebe Dunkle, wie du mich umarmst. Hab Dank, ich werds dir wiedergeben, irgendwann...Ich bin ja auch nur geliehen!
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