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Eintragungen ins Nichts

Trug die Dinge voran,
als die Straße sich zweigte
und die Sonne auch,
und zwei Sonnen über den Dingen schienen,
ich nicht mehr eins war,
Niemand ist sich selbst Beweis genug,
hier verliert Bedeutung und Gewissheit ihre Kraft,
wird leicht,
die Dinge scheinen und tragen uns voran

Hier stelle ich meine "Gedankenfotografien ins Netz, auf dass ich beim späteren betrachten
vielleicht schlau aus ihnen werde. Bin erreichbar unter:
Eintragungeninsnichts@yahoo.de



Verfasst am 11.01.2017 08:59:22 Uhr
.


ich breche durch,
mein Kopf heilt schnell,
die Luft ist kalt und frisch,
ein vogel blickt in mein gesicht,

die sicht ist klar,
mein herz sucht mich,
ich weiß noch, was gewesen ist,
was ist, das weiß ich nicht,

ein tropfen wasser ruht auf meiner haut,
alles hat mich angeschaut

ich gebe mich zurück


Verfasst am 10.12.2016 10:18:02 Uhr
Macht


Du hast nicht mit der Wucht gerechnet,

dass alles Denken, und Konzepte,

nur aus Papier und Tinte waren,

du hast nicht mit der Wucht gerechnet,

die Worte ohne Reue haben,

solche Art von Informationen,

die sich in die Tiefe graben,

du dachtest, du wärst längst gewappnet,

doch alles was du jemals sahst,

war nur ein loser leichter Schleier,

im Sommerwind der Eitelkeiten,

nichts, im Gegensatz zu diesen Taten,

die dir jetzt dein Bett bereiten.



Verfasst am 30.11.2016 10:45:12 Uhr
Horizont 2.0


Wir gehen alle durch diese Landschaft,

doch unsere Blicke schweifen,

unzweifelhaft,

unterschiedlich voneinander ab,

die Wahrheit ist,

das alles was du siehst,

in dieser Landschaft ist,

deren Gärtner du bist.

Man muss sich verweigern, um gesund zu bleiben

Man muss schwimmen, um nicht abzutreiben.

dein Vater war ein Mensch,

kein Ideal.

Man muss laufen, um nicht auszuharren,

Man muss lieben, um nicht zu erstarren,

deine Mutter ist ein Mensch,

kein Ideal.

Ich kann dich sehen,

wie du in der Tür stehst,

und mir einen letzten Blick zuwirfst,

ich habe ihn konserviert,

damit er seinen Glanz nicht verliert,

ich habe ihn gen Himmel ausgerichtet,

damit er mit seiner Kraft,

ferne Welten neu erschafft,

ich habe ihn mir injeziert,

damit er mir ein Kind gebiert,

ich habe ihn in den Kalender eingepflegt,

damit er meine Tage trägt.

Danke liebes Ich,

hinter dem Horizont findest du mich.



Verfasst am 06.11.2016 11:37:26 Uhr
Die Erde ist eine Scheibe


Es ist als sei dir stets jemand vorangestellt,

und ich weiß nicht,

ob er dich zieht, beschützt, oder hält,

oder dir immer dann ins Wort fällt,

wenn du seinem Rat zu entkommen drohst.


In deinem Blick ist Liebe, Gnade, Zärtlichkeit,

kurz bevor er mich erreicht.


Denn du bist blind,

für den der über meine Schulter blickt.


Ich bin ihm stets vorangestellt,

und ich weiß nicht,

ob ich ihn ziehe, beschütze, oder halte,

oder ihm immer dann ins Wort falle,

wenn er meinem Rat zu entkommen droht.



Verfasst am 03.11.2016 13:57:26 Uhr
Ausblick


Die Kategorien in die dein Denken gefangen ist,

machen mich nicht traurig,

oder mitfühlend,

sondern,

eröffnen mir den Ausblick,

auf einen Vernichtungswillen.

Der unzweifelhaft,

Teil der menschlichen Identität ist.

Doch ich verschließe diesen Vorhang,

und wende mich dem Spiegel zu,

wo ich in der Tiefe meiner Augen,

nach mir forsche,

und hoffe,

dass, jenes dessen Hülle ich jetzt bin,

wieder verschwinden möge.



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