Trug die Dinge voran,
als die Straße sich zweigte
und die Sonne auch,
und zwei Sonnen über den Dingen schienen,
ich nicht mehr eins war,
Niemand ist sich selbst Beweis genug,
hier verliert Bedeutung und Gewissheit ihre Kraft,
wird leicht,
die Dinge scheinen und tragen uns voran
Hier stelle ich meine "Gedankenfotografien" ins Netz, auf daß ich beim späteren betrachten
vielleicht schlau aus ihnen werde.
Verfasst am 17.01.2012 17:00:16 Uhr Egozentrisch motivierte Interpretation einer (dreifachen) Blogmanifestation.
Du trägst den Spiegel vor dir her, doch reinschaun wirst du nicht,
du rätst aller Welt hineinzuschauen, doch du meinst du hättest kein Gesicht.
willst ohne Ego verstecken spielen, und nennst das Wahrhaftigkeit,
und wenn Fragen in deine Richtung zielen, verurteilst du sie als Streit
und wenn Gemeinheit und Ignoranz, deine Zelte streifen,
dann fühlst du dich bestätigt,
in deiner Überlegenheit, die sich aller lästigen Fragen entledigt,
so dass, nur du dich zu denen zählst, die wahrhaftig begreifen.
du meinst du würdest niemanden interpretieren,
doch am Ende bist du selbst,
nur eine Interpretation von vielen, die sich in dir vor dich stellt.
Wenn alles eins ist, und alle Wahrheit Liebe,
warum dann mit Abwehr, Urteil, und Hierarchie, auf Menschen zielen?
Als wenn am Ende für dich nichts anderes bliebe,
als dich zurückzuziehen, in dein Theater, und alle Rollen selbst zu spielen.
Verfasst am 13.01.2012 23:38:17 Uhr Kaputt und erleuchtet
Du bist so kaputt heute, irgendwie
und aus all deinen Rissen leuchtet ein Licht,
manchen blendet es, mancher meint er sei es selbst,
so ist es mit der ganzen Welt,
aus all ihren Rissen bricht das Licht, und mancher glaubt er sei erleuchtet,
dabei sind wir es alle,
kaputt und erleuchtet, strahlen wir aus all unseren Rissen.
Verfasst am 07.01.2012 08:28:47 Uhr Abstrakt, abstrakt, abstrakt!
Abstrakt, abstrakt, abstrakt,
wie du in meinen Augen schwimmst,
schnell, schnell, schnell,
bevor du mir die Sprache nimmst
Abstrakt
wie ich von deinen Lippen spring
und hinter dem Baum auf dem Hügel, am Himmel,
steht die Sonne in der Ecke
wie auf meinen Kinderbildern,
in denen ich immer noch stecke
komm, ich will mit dir einkaufen gehen, komm pack mich ein
Abstrakt, abstrakt, abstrakt,
die Angst zu sein
Alles versinkt in Gesten und Worten,
ein paar Tricks habe ich vielleicht noch drauf
doch die Welt in meinem Kopf steht schon zu lange allein
und jetzt kann sie alles sein,
und lässt mich nicht mehr hinein.
Abstrakt, abstrakt, abstrakt,
mein Herz schlägt in diesem Takt,
schnell, schnell, schnell,
verschwinden
und vergessen
ein Versteck wird sich noch finden
vor gutem Wein und langen Gesprächen...
Verfasst am 04.01.2012 23:05:31 Uhr Little Prayer
I don´t want to be, like I was today, but I don´t want to fight myself.
If I want to change myself, do I love myself?
If I want to change you, do I love you?
If I want to change the world, do I love the world?
I don´t love what we make of the world
I don´t love what my mind makes of me
I don´t love what all my fears and angers make of you.
I don´t love the word
I don´t love the feeling
but I do love
yes, i do love...
so, I still think
so, I still feel
so, I still hope.
Is that truth?
Or is that just that what I call me...and you call you?
God, give me something that isn´t me, and isn´t you
give me something I don´t have to think and don´t have to feel
give me something that´s just true
Verfasst am 04.01.2012 18:07:07 Uhr Die Geschichte von der Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit die glaubt die Wirklichkeit vor der Wirklichkeit zu sein, dabei müssten sie sich beide nur mal umdrehen und sie würden sich ansehen und erkennen, vielleicht verlieben
Brutal entzweit, ich und ich, in der wirklichkeit
fortgerissen vom Strom, und ich sanft von streichelnden Wellen gewogen,
auf der anderen seite
kein spiegel, eine Drehtür!
alle Figuren verschwimmen, grade waren sie noch Menschen
alle Gefühle verschwinden, grade wenn sie sich denken.
ich und ich in der wirklichkeit
nicht mehr differenziert
nicht mal verwirrt
nur umgekehrt
von innen nach außen,
als verlöre man das Vertrauen, das Angst ist
und stünde da, als großes Gefühl
undifferenziert
und heimgekehrt
aus entzweiten Strömen
eins, und allein